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ABBA Kult-Party

LÄRM IST KRIMINELL!
Ansbach/Elpersdorf – Aha, 13. April 2014, DJ-WAVE!

Wie schon in den vergangenen Jahren war die ABBA-Party im Mercedes-Autohaus OPPEL eine Attraktion für die ganze westmittelfränkische Region. ANsbacher, GUNzenhäuser, AAlener, Nürnberger, FÜrther und NEustad-Aischer Autokennzeichen wurden gesichtet. Und wer dann 12 EUR an der Abendkasse zahlte, wußte was geboten war.

Eine ABBA-Party ist eine ABBA-Party und keine DiscoFOX-Party. Trotzdem steht die ABBA-Party, regelmäßig alle Jahre, im DiscoFOX-Partykalender. Weil die Generation-ABBA auch die Generation-DiscoFOX ist. Und weil jede, die die Zeit erlebt hat, weiß daß man, auf die Musik dieser Zeit, auch prima DiscoFOX tanzen kann.

Die Vorausssetzungen für eine gelungene Party könnten nicht besser sein: Ländlich aber zentral gelegen. Eine eigene Autobahnausfahrt. Massenhaft Parkplätze. Eine Austellungshalle mit Galerie. Ein feingefugter Fliesenboden. Platz für Catering und Logistik. Zerstreung. Tolle Autos zum Anfassen. Und für die Nichttänzer, die einfach nur die Musik und die nette Gesellschaft genießen wollten, genügend Sitzplätze. Auch in ruhigen Bereichen.

Für Licht und Ton war professionelles Equipment aufgeboten. Vom Feinsten. Auf die Lichtanlage bin ich aufrichtig neidisch, weil so die Idealbestückung für .DieDiscoFoxParty. aussehen würde. Einfach Klasse. Die Lautsprecheranlage (PA) war fast schon zuviel des guten. Umso verwunderlicher daß der, für moderne Tanzmusik so wichtige, Kickbassbereich unterrepresentiert war. Verantwortlich für die Ton und Lichtregie war ein extra Techniker, hinter einem, räumlich vom DJ abgesetzten, wuchtigen Mischpult.

Die Musikauswahl war NOCH besser als in den letzten Jahren. Das Leitmotiv ABBA zog sich durch den ganzen Abend. Durchwebt mit eingängigen Melodien der Siebziger und Achtziger. Ergänzt duch passende Titel aus neuerer Zeit. Stets gut tanzbar. Eine nahezu perfekte Mischung. Darüber das die DiscoFOX-Tänzer viel zu kurz kahmen kann und will ich hier nicht meckern. Weil erstens, siehe oben, eine ABBA-Party eben keine DiscoFOX-Party ist. Und zweitens, weil, als der Abend seinem Höhepunkt entgegenstebte, sowieso kein Platz für raumgreifende Paartänze gewesen wäre.

Rumsteher und Gläserhalter lassen sich auf so einer Party nicht vermeiden. Durch eine geänderte Platzierung von Bar und Ausschank waren die Verunreinigungen der Tanzfläche auf ein Minimum reduziert. Dafür den Veranstaltern hier ein großes, großes Lob.

Einziger Kritikpunkt an der gelungenen Veranstaltung war ausgerechnet die Tonqualität. Für Amateure mag so etwas noch angehen. Für Profis war die dargebotene Leistung schlichtweg blamabel. Der Tontechniker hinter seinem Mischpult hat total versagt, oder, anders gesagt, er war überflüssig. Vieleicht hätte er sich einfach mal aus seinem Sessel erheben und über die Tanzfläche wandeln sollen. In einer Halle aus Glas und Stahl waren keinerlei Maßnamen zur Schalldämpfung getroffen worden. Der Hall konnte sich unbeeinträchtigt aufschaukeln. Ein paar schlichte Bahnen Bühnenmolton hätten da schon das Ärgste verhindert.

Noch dazu war die Laustärke die meiste Zeit des Abends viel zu hoch. Ich hatte leider nur noch ein einzelnes Ohropax einstecken. Sehr unangenehm. Eine, nicht representative, Umfrage meinerseits ergab, daß es den meisten Anwesenden ebenfalls viel zu laut war. Leute denen es zu leise war hab ich jedenfalls keine getroffen. Vor den Hauptlautsprechern war die Lautstärke gesundheitsschädigend. Kriminell!

Den akustischen Umweltverschmutzern muß endlich einmal die Rote Karte gezeigt werden. Jeder halbwegs erfahrene Tontechniker kann die Lautstärke auf 1-3db genau einschätzen. Wenn nicht, gibt es Meßgeräte. Wer mit der Lautstärke dermaßen, über längere Zeit, so vollkommen, daneben liegt, der tut dies mutwillig und absichtlich. Wenn Menschen zu Schaden kommen hilft dem Veranstalter auch das Kleingedruckte nicht mehr. Nach neuester Rechtssprechung kann ein Veranstalter in so einem Fall rechtlich belangt werden.

Fazit: Mit einem gutangepassten Gehörschutz ein perfekter Abend.